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Ausbildungsort: QUIBIQ Schweiz AG

Neben der herkömmlichen, vierjährigen Ausbildung zum Informatiker EFZ bietet die QUIBIQ Schweiz AG auch erwachsenen Berufsumsteigern die Möglichkeit, das für den EFZ-Abschluss notwendige, zweijährige Praktikum zu absolvieren. Patrick und Philip haben zwischenzeitlich beide das erste Ausbildungsjahr abgeschlossen und geben einen persönlichen Einblick in ihre Beweggründe der Umschulung sowie ihren Berufs- und Schulalltag.

Was sind eure Beweggründe, eine Zweitausbildung zu machen und warum in der Informatik?

Patrick: “Bei meinem Auslandsaufenthalt habe mein Interesse an der Spielentwicklung entdeckt und dementsprechend ein wenig mit Unity und C# experimentiert. Zuerst war ich nur wenig angetan von der Programmierung. Mit der Zeit habe ich aber immer mehr Spass daran gefunden. Als ich schliesslich zurück in die Schweiz kam, begann ich 2017 ein Fernstudium in Informatik an der Hamburger Akademie. Da dieses Diplom in der Schweiz jedoch nicht anerkannt wird, bin ich nun erneut Lehrling.”

Philip: “Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zum Koch gemacht. Diese Arbeit hat mir jedoch immer weniger Freude bereitet. Als ich Vater wurde, habe ich beschlossen, eine Zweitausbildung in der Informatik zu machen. Ich war schon in meiner Jugend sehr interessiert an Computern und habe in meiner Freizeit viel am Computer ausprobiert und natürlich auch gespielt. Mit etwa 12 Jahren habe ich, mit etwas Hilfe, meinen ersten eigenen Computer zusammengebaut. Die Wahl der Zweitausbildung fiel daher nicht besonders schwer."

Was gefällt euch an der Informatik?

Patrick: “Ich hatte schon immer Freude an kreativen Tätigkeiten und für mich ist Informatik, vor allem die Programmierung, enorm kreativ. Grosse Aufgaben oder Probleme in kleinere zu zerlegen und diese dann mit Code zu lösen, macht mir grossen Spass. Zudem ist der Beruf enorm abwechslungsreich: kein Kunde oder Projekt ist gleich und mit ständig neuen Technologien hat man nie ausgelernt.”

Philip: “Da es fortlaufend neue Technologien gibt, wird es nie langweilig, man muss sich fortlaufend weiterbilden. Es ist sehr spannend, diesen Wandel der Technologien so nah mitzuerleben, hinter die Kulissen zu schauen und zu verstehen, was eigentlich alles mit einem scheinbar einfachen Klick eines Nutzers ausgelöst werden kann.”

Warum habt ihr den Zürcher Lehrbetriebsverband ICT (kurz: ZLI) als Berufsschule gewählt?

Patrick: “Ich habe online nach mehreren Schulen gesucht, mir Informationen zu diesen beschafft und mich schliesslich für das ZLI entschieden, weil es mir am meisten zugesagt hat.”

Philip: “Es gibt nicht viele Auswahlmöglichkeiten, eine Erwachsenenlehre zu machen. Da das ZLI in Zürich relativ nahe an meinem Arbeitsort in Winterthur liegt und es mir empfohlen wurde, habe ich mich dafür entschieden.”

Wie ist eure Ausbildung mit der Arbeit und dem Familienleben zu vereinbaren?

Patrick: “Es ist auf jeden Fall weniger Freizeit vorhanden. Da die Erwachsenenlehre anstelle von vier Jahren, bei gleichem Inhalt, nur zwei Jahre dauert, ist die Informationsmenge doch recht hoch. Aber wenn Spass und Interesse an der Arbeit vorhanden sind, lohnt sich die Erwachsenenlehre auf jeden Fall. Für mich vergeht diese Zeit wie im Flug.”

Philip: „Um ehrlich zu sein – es ist nicht einfach, alles unter einen Hut zu bringen: der grösste Teil meiner Schulzeit ist zum Glück Arbeitszeit, ansonsten wäre ich mit der Arbeit, der Schule sowie dem Reiseweg 180% ausgelastet. An den Wochenenden bin ich mit Aufgaben von der Berufsschule, meinen zwei Jungs sowie anderen familiären Verpflichtungen gut beschäftigt. Die Erwachsenenbildung dauert jedoch nur zwei Jahre, daher vergeht diese Zeit rasch.“

Während der COVID-Zeit wart Ihr während gut zwei Monaten im Homeoffice tätig und hattet auch Home-Schooling. Wie hat das für euch funktioniert?

Patrick: “Die Arbeit von zuhause aus hat sehr gut funktioniert, da wir unsere eigenen Arbeitslaptops besitzen und über Microsoft Teams in ständigem Kontakt zu unseren Teammitgliedern waren. Zudem war der Arbeitsweg auch recht angenehm. Home-Schooling lief nach etwas Eingewöhnungszeit relativ gut, die Lehrer fanden gute Tools, um zu unterrichten. Der Unterrichtsstoff wurde teils extra an die ausserordentlichen Umstände angepasst.”

Philip: „Anfangs war ich etwas skeptisch, ob ich mich gut konzentrieren kann, wenn ich von zuhause aus arbeite und im Zimmer nebenan die Kinder toben. Zu meiner Überraschung wurde ich nie beim Arbeiten gestört – offensichtlich war es für die Kleinen nicht interessant, dass Papa daheim arbeitet. Die Berufsschule ist zu Beginn des Lockdowns ausgefallen und wir hatten dann einige technische Probleme beim Fernunterricht. Die meisten Lehrer waren jedoch sehr flexibel und hatten einen Plan-B vorbereitet. Alles in allem vermisse ich das Homeoffice sogar. Dadurch, das die langen Zugfahrten nach der Abendschule wegfielen, war ich um einiges erholter und ich fühlte mich bei der Arbeit auch produktiver.“

Habt ihr zusätzliche Weiterbildungen nach der Lehre vorgesehen?

Patrick: “Zurzeit nichts Grösseres, aber auf jeden Fall einige Online-Kurse sowie fachspezifische Schulungen. Ich bin jedoch nicht abgeneigt, zu einem späteren Zeitpunkt eine Weiterbildung zu absolvieren.”

Philip: „Ich bin definitiv kein grosser Fan von Schulbesuchen, jedoch möchte ich eine Weiterbildung sicherlich nicht ausschliessen. Zuerst freue ich mich aber, wenn die zwei Jahre abgeschlossen sind und möchte dann mal wieder etwas Freizeit geniessen. Sicherlich möchte ich mich dann nebenbei weiterbilden, aber das lieber im Selbststudium, ohne den Zwang einer Schule zu erleben.“

Patrick und Philip, QUIBIQ Schweiz

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