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Zoom Fatigue – was das ist und wie man damit umgehen kann

Zoom Fatigue bezeichnet die Erschöpfung von Mitarbeitern im Arbeitsalltag, die sich nach zu vielen virtuellen Meetings einstellt. Über Symptome, Ursachen und Tipps für Meetings, um genau das zu verhindern.

Symptome der Zoom Fatigue sind vor allem Konzentrationsschwäche, Ungeduld und ein Genervt zu sein. Aber auch Rückenschmerzen, Schlaf- und Sehstörungen gehören dazu:

Quelle: IBE (2020) “Zoom-Fatigue”

Die Befragten der Studie äußerten vor allem psychische Beeinträchtigungen, insgesamt ist die Liste der Symptome aber lang und vielfältig. So wird rasch deutlich, wie stark permanente Online-Meetings Einfluss auf die Gesundheit haben und sich auf die Produktivität, Motivation und Leistungsfähigkeit auswirken. Es stellt sich durchaus die Frage, wie effektiv ein Arbeiten mit diesen Einschränkungen sein kann. 

Die Ursachen des Zoom Fatigues lassen sich laut der Studie des IBE (Institut für Beschäftigung und Employability) in drei Kategorien clustern:

  1. Zwischenmenschliches
  2. Organisatorischer Rahmen
  3. Technische Faktoren

Zum ersten Aspekt, dem Zwischenmenschlichen, lassen sich die höchsten Belastungen durch den fehlenden sozialen Austausch identifizieren, also der fast vollständige Wegfall von nonverbalen Signalen. Ebenso sorgen der ständige Blickkontakt und die Selbstansicht für Erschöpfung. „Es ist, als würde dir ständig jemand mit einem Spiegel hinterherlaufen. Das ist stressig und macht selbstkritisch“, sagt Jeremy Bailenson, Professor für Kommunikation an der Standford-Universität, der die psychischen Folgen virtueller Meetings in einer weiteren Studie untersucht hat.

Neben der stärkeren kognitiven Belastung sieht Bailenson im Bewegungsmangel einen weiteren wichtigen Grund für Zoom Fatigue. Dadurch wird die Kreativität und Innovationskraft von Mitarbeitenden regelrecht gehemmt. „Studien zeigen, dass Menschen kognitiv leistungsfähiger sind, wenn sie sich bewegen“, sagt Prof. Jeremy Bailenson.

44,6 Prozent der für das IBE Befragten bemängelten außerdem, keine Pausen während der Online-Meetings wahrnehmen zu können. 55,4 Prozent sagen, sie müssten sich wegen der schlechten Tonqualität besser konzentrieren.

Tipps vor dem Meeting:

  • Ist ein Meeting notwendig oder kann man den Inhalt auch anders abbilden, z.B. in einer kompakten E-Mail?
  • Meetings zeitlich begrenzen (max. 45 Minuten) und währenddessen kleine Pausen einplanen
  • Ca. 10 Minuten Pausen zwischen den einzelnen Meetings lassen
  • Meetings klar strukturieren
  • Meetings humorvoll moderieren und Teilnehmer:innen einbeziehen
  • Teilnehmer:innenzahl begrenzen – nicht jeder muss dabei sein
  • richtigen Abstand zum Bildschirm herstellen, Helligkeits- und Toneinstellungen optimieren

Und während des Meetings? 5 Tipps, die schnell und unkompliziert helfen:

  • Audio pur
  • keine Vollbildansicht
  • Selbstansicht verbergen
  • keine Gruppenansicht
  • zwischendurch aufstehen und bewegen

Quelle: https://www.personio.de/blog/zoom-fatigue/

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