Migros

MIGROS

Vollständig integrierte Liefer­kette auf Basis Biz­Talk Server, RFID und EPCIS

Herausforderung

Den Weg der Bratwurst bis in die Buchhaltung verfolgen

Um seine Super- und Fachmärkte sowie Restaurants zu versorgen, schickt die Migros Ostschweiz rund 60 LKW auf die Strassen. Diese laden täglich 4000 Paletten und transportieren darauf rund 135.000 Bestelleinheiten – davon 75.000 gekühlt. Daher spielt Logistik eine grosse Rolle für die Effizienz der Genossenschaft. Migros Ostschweiz konnte jedoch nicht überblicken, welche Wege die Waren nehmen.

Daher plante Migros Ostschweiz das strategische Projekt „Synchro“. Gesucht war eine Lösung, welche die Daten aus den lokalen Systemen herauszieht, aggregiert und dann konsolidiert zur Verfügung stellt. Als Format für die Datenhaltung wurde EPC Information Services (EPCIS) gewählt, ein Schnittstellenstandard des EPCglobal und der GS1. Die Verwendung eines Standards sollte es erleichtern, künftig andere Migros-Genossenschaften und Lieferanten anbinden zu können.

„Wir erfassen zwar auf unserer Frischeplattform etwa beim Packen mittels RFID-Technik, welche Produkte gerade passieren. Doch die Daten liegen dann in lokalen Systemen. Uns fehlte eine Architektur, die ein durchgängiges Bild der Lieferkette aufzeichnet.“

Beat Huber, Leiter Warenlogistik, Migros Ostschweiz

Kunde: Migros

  • Branche: Handel
  • Umsatz: 32 Mrd. €
  • Mitarbeiter: +99.000
  • Geschäftsgebiet: weltweit
    aktiv in  3 Ländern

Projekterfahrungsbericht von Microsoft:

Unsere Lösung

BizTalk Server stellt RFID-Daten in EPCIS-konformem Repository zur Verfügung

Dank unseres EPCIS-Systems weiß die Migros Ost­schweiz nun jeder­zeit genau, welches Ob­jekt sich wo und wann zu welchem Zweck be­findet und kann die Pro­zesse in der Supply Chain ent­sprechend exakt und op­ti­miert steuern.

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LKWs täglich unterwegs
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Paletten täglich be- und entladen
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Bestelleinheiten zu transportieren

VORTEILE FÜR MIGROS

  • Optimierung des Fehler­hand­lings
  • Vermeidung von Liefer­dif­fer­enzen
  • Vertrauen und Sicherheit in der Wert­schöpfungs­kette
  • Lückenlose Rück­ver­folg­bar­keit

Umsetzung

Leistungsfähige Architektur mit Potential

Zunächst wurden einige EPCIS-Systeme geprüft. Die Wahl fiel dann auf die Microsoft BizTalk Server-Lösung von uns. „Die Microsoft-Lösung gewährt eine Skalierbarkeit von bis zu 100 Millionen Datensätzen – und das in einer hochverfügbaren Architektur und mit einer ansprechenden Performance“, erläutert Tomislav Pavicic, Supply Chain Architekt. Wichtig war die Erweiterungsfähigkeit, da Migros Ostschweiz die Lösung auch für externe Partner öffnen will. BizTalk Server kann an beliebige Systeme und Protokolle andocken und so später auch Stellen einbinden, die zum Beispiel mit Barcode-Lesern oder manueller Erfassung arbeiten.

„Die Microsoft-Lösung gewährt eine Skalierbarkeit von bis zu 100 Millionen Datensätzen – und das in einer hochverfügbaren Architektur und mit einer ansprechenden Performance.“

Tomislav Pavicic, Supply Chain Architekt, Migros Ostschweiz

Der BizTalk Server dient als zen­trale Da­ten­dreh­scheibe des Systems.  Er übernimmt sowohl die EPCIS-konformen Daten aus den RFID-gestützten Verlade- und Transportsystemen, als auch die Rohdaten, etwa aus den automatischen Kommissionieranlagen und wandelt diese in EPCIS-Events um. Diese Daten werden schliesslich in einem zentralen, EPCIS-konformen Repository gesammelt, das auf Microsoft SQL Server 2012 R2 läuft.

Ihr Ansprechpartner zum Projekt:

quibiq-portfolio-felix-weil
Dr. Felix Weil

Geschäftsführer QUIBIQ Stuttgart

„Wir arbeiten nicht mehr mit Annahmen. Mit dem EPCIS-System und BizTalk Server sind wir in der Lage, jedes einzelne Objekt zu verfolgen.“

Tomislav Pavicic, Supply Chain Architekt, Migros Ostschweiz

Feingranulare Steuerung in Echtzeit

Durch die Lösung entsteht ein granulares Netz von Informationen, welches Migros Ostschweiz einen vollständigen Überblick über seine Warenbewegungen ermöglicht. „Ist ein LKW bei einem Lieferanten fertig, sehen wir mit einer Abfrage über den Webservice genau, welche Ladungsträger er geladen hat und welche Waren darin verstaut wurden“, berichtet Daniel Balmer, Leiter Transportlogistik. „So vereinnahmen und verarbeiten wir schneller, erhöhen die Genauigkeit von Avisierungen und verkürzen Wartezeiten.“

„Wir können wesen­tlich fle­xi­bler mit Wa­ren­be­we­gungen um­gehen – und in der Fol­ge viel fei­ner kom­mis­sion­ieren.“

Beat Huber, Bereichsleiter Warenlogistik, Migros Ostschweiz

Weitere Informationen

Ihr Ansprechpartner zum Projekt:

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Dr. Felix Weil

Geschäftsführer QUIBIQ Stuttgart

Projekterfahrungsbericht von Microsoft:

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