Ein Dartpfeil fliegt, trifft die Scheibe und normalerweise passiert dann etwas sehr Menschliches: man schaut hin, man rechnet kurz nach, man diskutiert vielleicht, ob es wirklich das Triple war, was man da gesehen haben will.
Bei QI Darts ist dieser Moment anders. Der Wurf erfolgt, das Ergebnis ist klar: Der Treffer wird automatisch erkannt, der Score berechnet und direkt angezeigt. Aus einem analogen Augenblick wird so ein verlässlicher digitaler Schritt.
Und genau das macht QI Darts für uns so wertvoll: Es ist ein Projekt, das KI nicht erklärt, sondern erlebbar macht. Für Nachwuchstalente. Für erfahrene Kolleg:innen. Für Menschen, die täglich mit IT arbeiten und genauso für alle, die damit eigentlich „nur“ zu tun haben, weil Prozesse funktionieren müssen.
Das Wichtigste zuerst: Warum wir QI Darts machen
Viele KI-Initiativen scheitern nicht an der Idee, sondern an der Umsetzung. KI wird ausprobiert, aber sie bleibt neben dem Tagesgeschäft stehen. QI Darts ist unser Gegenentwurf: ein Format, das KI so konkret macht, dass daraus eine echte Bewegung im Team entsteht.
Wir erreichen damit drei Dinge gleichzeitig:
- Nachwuchstalente übernehmen Verantwortung und liefern sichtbar ab.
- Das gesamte Team versteht, was KI im Alltag leisten kann, ohne Fachsprache.
- Wir trainieren Connected AI: KI bringt erst dann echten Nutzen, wenn sie mit Daten, Systemen und Abläufen verbunden ist.
Was ist QI Darts?
QI Darts ist ein greifbarer KI-Use Case aus dem QUIBIQ-Umfeld: ein Smart-Darts-Setup, das erkennt, wo der Pfeil gelandet ist, und daraus automatisch den Score berechnet. Das klingt simpel? Nun, genau das ist der Punkt. Denn, wenn etwas sofort verständlich ist, kann man über das sprechen, was wirklich zählt: Wie wird aus einem Ereignis eine digitale Information? Wie zuverlässig ist das? Was passiert, wenn etwas nicht eindeutig ist? Wie kann das Ergebnis weiter genutzt werden?
QI Darts ist damit ein kleines Trainingsfeld für eine große Unternehmensrealität.
Warum dieser Use Case im Team so gut funktioniert
QI Darts trifft einen seltenen Sweet Spot: Es ist niedrigschwellig genug, um alle mitzunehmen und ernsthaft genug, um echte Umsetzung zu üben.
Es senkt die Einstiegshürde, weil man es live sieht und sofort versteht. Gleichzeitig tauchen genau die Fragen auf, die auch bei „richtigen“ KI-Prozessen entscheiden:
• Wie zuverlässig ist die Erkennung?
• Wie gehen wir mit Unschärfen und Fehlerfällen um?
• Wie machen wir Ergebnisse nachvollziehbar?
• Wie sorgen wir dafür, dass es nicht nur einmal gut aussieht, sondern wiederholbar funktioniert?
Damit wird Lernen nicht zur Schulung, sondern zur gemeinsamen Erfahrung. Und das ist in KI-Projekten oft der entscheidende Unterschied.
Vom Hackathon zum Showcase: So entsteht KI-Spirit bei QUIBIQ
QI Darts ist nicht nur ein Projekt, sondern auch ein Format. Wir setzen bewusst auf einen klaren Ablauf, damit aus Energie ein Ergebnis wird:
- Ein klares Zielbild statt „macht mal was mit KI“
Am Anfang steht, was am Ende sichtbar sein muss: ein Ergebnis, das man zeigen, testen und erklären kann. - Kurze Bauphasen mit schneller Rückmeldung
Ob Hackathon oder Sprint: Es geht darum, früh zu bauen und schnell zu lernen. - Umsetzung mit Anspruch auf Alltagstauglichkeit
Ein Prototyp ist der Anfang. Wert entsteht, wenn Stabilität, Transparenz und Übergaben mitgedacht werden. - Ergebnis zeigen, Learnings teilen
Der Showcase ist Teil des Projekts. Nicht als Show, sondern als Multiplikator: Was war die Idee? Was hat funktioniert? Was nehmen wir als Muster mit?
So verbreitet sich Wissen, statt in einem kleinen Kreis zu bleiben. Und Nachwuchstalente bekommen das, was echte Motivation erzeugt: Verantwortung, Sichtbarkeit und Wirkung.
Connected AI: Warum „KI plus Integration“ den Unterschied macht
QI Darts ist ein kleines Beispiel für das, was wir bei QUIBIQ als Connected AI verstehen: KI wirkt nicht, weil sie existiert, sondern weil sie verbunden ist.
Verbunden mit Daten. Verbunden mit Systemen. Verbunden mit Abläufen und Entscheidungswegen.
Genau dort verändert sich Wertschöpfung: weil weniger manuell geprüft werden muss, weil Transparenz steigt, weil Prozesse schneller laufen und Entscheidungen früher getroffen werden können. KI wird nicht zum Sonderthema, sondern zum Teil der Normalität.
Was Unternehmen daraus mitnehmen können
Wer KI im Unternehmen voranbringen will, braucht nicht als Erstes das größte Programm. Oft braucht es zuerst ein Format, das drei Dinge liefert: ein Ergebnis, das jeder versteht, ein Setup, das zuverlässig funktioniert, und Learnings, die auf echte Prozesse übertragbar sind.
QI Darts ist genau so ein Format: klein genug, um schnell zu starten und konkret genug, um wirklich etwas zu verändern.
Ausblick: CONNECTED ’26
Wer die Verbindung aus KI und nahtloser Integration weiterdenken will – also KI, die nicht im Proof of Concept hängen bleibt, sondern in der Praxis wirkt – findet bei der CONNECTED ’26 die passende Bühne.
Anmeldung:
https://connectedconference.de/
Und bis es so weit ist, bleibt QI Darts ein gutes Beispiel dafür, wie sich diese Verbindung aus KI und Integration ganz konkret anfühlen kann. Wenn Sie neugierig sind, wie QI Darts funktioniert:
Hier kommt die Schritt-für-Schritt-Erklärung – ohne Tech-Sprech.
- Ein Wurf, der Pfeil fliegt.
Der Dart landet auf der Scheibe. Ein ganz normaler, analoger Moment. - Das System erkennt den Treffer.
QI Darts erfasst automatisch, wo der Pfeil steckt. Kein manuelles Tippen, kein Nachrechnen. - Der Score wird berechnet.
Aus der Trefferposition wird sofort der Punktwert abgeleitet. - Das Ergebnis wird angezeigt.
Der Score steht direkt auf einem Screen. Transparent und sofort nachvollziehbar. - Das Ergebnis kann weiterverwendet werden.
Und hier wird aus „Smart Darts“ etwas Größeres: Der Treffer ist nun ein digitaler Fakt. Damit kann man auswerten, vergleichen, automatisieren, Abläufe anstoßen – kurz: aus dem Moment wird ein Prozessschritt.


