Integrationsstörungen sind selten „nur ein IT-Problem“. Wenn Daten irgendwo in der Prozesskette hängenbleiben, trifft das sofort Prozesse, Lieferfähigkeit und Kundenerlebnis. Und es wird teuer – nicht unbedingt, weil die Technik so kompliziert ist, sondern weil die Sicht fehlt: zu viele Beteiligte, zu lange Ursachenanalyse, zu viele Abstimmungsrunden.

Genau an diesem Punkt hat SIGA Services AG angesetzt: Mit E2EMON als zentralem Monitoring- und Visualisierungslayer für Integrationsprozesse, der Störungen schneller sichtbar macht – und damit Supportaufwand spürbar reduziert.

Hinweis: Falls Sie die komplette Customer Story mit Umsetzungsdetails und Kontext lesen möchten: Auf unserer Website finden Sie den ausführlichen Referenzartikel dazu. Dieser Beitrag hier gibt Ihnen den schnellen Überblick – und zeigt, warum das Thema für viele Organisationen gerade jetzt relevant ist.

Die 3 Kennzahlen, die für Entscheider zählen

Drei Zahlen machen sofort klar, warum Betriebssicherheit bei SIGA kein „Nice-to-have“ ist:

  • Support-Beteiligte pro Problemfall: früher 3–5 Personen → heute oft 1 Person als Koordinator

  • Unternehmensgröße: rund 625 Mitarbeitende (Skalierung macht Betriebssicherheit kritischer)

  • Internationale Komplexität: über 25 Länder (Standardisierung und Transparenz werden Pflicht)

Das ist die Realität vieler Unternehmen: Je größer und verteilter die Organisation, desto schneller wird aus einem kleinen Integrationsthema ein operatives Risiko.

Das Problem, das Sie wahrscheinlich auch kennen

SIGA arbeitet mit mehreren Kernsystemen und verzweigten Prozessen über E-Commerce, ERP und CRM. Parallel ist die IT-Landschaft heterogen (On-Premise + Cloud) – historisch gewachsen und zunehmend Richtung Azure weiterentwickelt.

In solchen Umgebungen läuft ein Incident oft nach dem gleichen Muster ab:

  • Die Fehlermeldung kommt spät (nicht selten aus dem Fachbereich).

  • Die Ursache liegt irgendwo in der Prozesskette.

  • IT muss rekonstruieren, wer was wann wohin geschickt hat.

  • Am Ende sitzen mehrere Personen im Incident, bis Klarheit entsteht.

Das kostet nicht nur Zeit – es kostet Fokus. Und zwar von den Leuten, die Sie im Tagesgeschäft eigentlich für andere Themen brauchen.

Der Hebel: End-to-End-Sicht statt „wir suchen mal“

SIGA wollte drei Dinge erreichen:

  • Echtzeit-Transparenz über relevante Geschäftsprozesse

  • Mehr Eigenverantwortung durch bessere Informationen für Fachbereiche und IT

  • Weniger Supportaufwand durch präzisere Fehlerkommunikation und Visualisierung

Der entscheidende Unterschied bei E2EMON: Es geht nicht nur um technische Metriken, sondern um verständliche Prozessvisualisierung über Systeme hinweg. Also: Was passiert gerade in der Kette – und wo genau hängt es?

Genau diese Sichtbarkeit macht im Betrieb den Unterschied zwischen „Wir vermuten…“ und „Wir wissen…“.

Umsetzung, die im Betrieb funktioniert (nicht nur im Projekt)

Damit das Monitoring nicht an der Realität vorbeiläuft, wurden zwei Punkte konsequent sauber gemacht:

  1. Bedarfsanalyse pro Abteilung
    Welche Informationen braucht wer wirklich? Ein reiner Status hilft oft nicht. Manche Teams brauchen Metadaten (z. B. Kundennummern), um Fehlerfälle sofort zuzuordnen, statt erst Rückfragen zu starten.

  2. Integration in bestehende Prozesslandschaft über Bridges
    Out-of-the-box-Bridges wurden technologieunabhängig eingebunden, u. a. Azure Integration Services, Logic Apps, Power Automate und .NET Azure Functions. Die Prozessketten wurden im E2EMON-System sichtbar gemacht – end-to-end, nicht in Silos.

Ergebnis: Betrieb stabiler, Support günstiger

Durch die Implementierung der E2EMON-Bridges entstand eine 360-Grad-Sicht auf die Prozesslandschaft. Das führte zu:

  • schnellerem Troubleshooting

  • besserem Prozessverständnis

  • sinkendem Supportaufwand

  • höherer Datenqualität und Effizienz

  • geringerer Fehlerquote

Der sichtbarste Support-Effekt: Wo früher 3–5 Personen gleichzeitig an einem Problemfall arbeiteten, koordiniert heute oft eine Person die Lösung.

Zitat aus dem Projektkontext:
„Die Zusammenarbeit mit QUIBIQ war von Anfang an geprägt von Professionalität und Verständnis für unsere Bedürfnisse…“

Kurzfazit

Wenn Integrationsstörungen bei Ihnen regelmäßig mehrere Personen binden, ist fehlende Prozesssicht oft der teuerste Teil des Problems – nicht das eigentliche technische Fixing. Ein zentraler Monitoring- und Visualisierungslayer wie E2EMON sorgt dafür, dass Ursachen schneller sichtbar werden. Und Supportkosten sinken, weil weniger Menschen kürzer involviert sind.

Wir prüfen mit Ihnen die 5 Prozessketten, die am meisten Supportzeit verursachen und zeigen, wo End-to-End-Sicht den schnellsten ROI bringt.

Weitere Informationen: SIGA | QUIBIQ